Archive for Februar 2010

TV-Star

Februar 27, 2010

Von Mt. Abu nach Mumbai

Ich habe den Alukoffer geradegebogen, den Blinker repariert, und die Ventile eingestellt.  Mein Weg nach Sueden fuehrte mich ueber zwei Gurudwaras zu Ashish und Kulvinder. Beide hatten in der groessten Stadt Gujarats Ahmedebad einen Geschaeftstermin. Einzig und allein mein Motorrad  inspirierte beide anstatt mit dem Zug mit dem Motorrad nach Mumbai zu fahren. Eines Abends klopfte es an meine Tuer eines Gurudwharas. Es war Ashish. Und obwohl ich urspruenglich nicht nach Mumbai wollte nahm ich die Einladung dorthin an. Wir fuhren zusammen und zuegiger . Eine Stunde vor der Daemmerung und zwei Stunden vor Mumbai begegnete ich wieder Susanne und Juergen aus Augsburg.

Ich dachte mir wenn man sich dreimal trifft hat man die selbe Zeit und das selbe Ziel.Wir verabredeten uns in Mumbai.Dort kuemmerte man sich um alles und arrangierte fuer uns drei einem Termin mit zwei Fernsehteams und einem Zeitungreporter.

Wir waren in den Nachrichten.

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Unfall am Mt. Abu,

Februar 12, 2010

 von Udaipur nach Mumbai.

Im Norden Indiens ist es kalt geworden und es war hoechste Zeit mich von Lana und Adam zu verabschieden. Nun war ich wieder auf mich alleine gestellt und die hoechste Erhebung Rajasthens der Mt. Abu war nicht weit und auf meinem Weg. Alles lief zuverlaeslich. Ein ca. 20 km langer, verkehrsarmer Pass windet sich zu den weit verteilten Sehenswuerdigkeiten, Heiligtuemern und Lebensgemeinschaften. Ein letzter Blick auf meine Karte auf der Tanktasche sollte mir Klarheit verschaffen. Als ich meinen Kopf wieder erhob befand ich mich abseits der geteerten Strasse schraeg ueber einem trockenen Wassergraben. Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell man in einer solchen unvermeindlichen Situation die richtigen Entscheidungen trifft. Kontrollierter Abstieg – erst ich, dann Motorrad – felsen vorraus, links weicher boden – Aufschlag, Ruhe

Check. Meine Alubox diente als seitlicher Airbag, verformte sich und uebergab seinen Inhalt. Helm, Protektoren der metallene Boden unter dem Motor schuetzten. Ich hatte ungleichmaessig gepackt und einen schleichenden Platten am Antriebsreifen. Schweigend zogen acht Helfer meine 250 kg aus dem Graben. Ich koennte euch nicht sagen wer diese Menschen waren, aber es fiel kein Wort. Ich blieb drei Tage.